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E i n z e l f u n d a m e n t 1 0 4 5 - 1 ( 2 0 0 1)
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Mit dem Programm Einzelfundament sind Sie in der Lage, Stahlbetonfundamente nach DIN 1045-1 bzw. DIN 1054 zu berechnen bzw. nachzuweisen
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Neu ab Version 11/04.1:
nun auch Köcher erfassbar
- bei abgeschnittenen Fundamenten nun auch Querkraftnachweis
- Fundamente nun auch horizontal gehalten möglich
- Momente können durch Faktor erhöht werden (z.B. Th.II.Ordnung)
- für Köcherbemessung auch Anprall erfassbar mit Lastübernahme aus Stützen
- beta für Durchstanzen nun auch für verschiebliche System berechenbar (nach Nölting)
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Folgenden Nachweise werden geführt:
- Nachweis Bodenpressung nach DIN 1054
- Gleitnachweis
- Kippnachweis (zul. Exzentrizitäten nach DIN 1054)
- Biegebemessung
- Durchstanznachweis
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Die Lasteingabe:
Bei dem Programm Einzelfundament können die Lasten auf zwei Arten eingegeben werden. Entweder es werden bis zu 10 Lastkollektive, welche Bemessungslasten (Designlasten) darstellen eingegeben, oder die Belastung wird über die Eingabe der charakteristischen Lasten aus den einzelnen Lastfällen definiert. |
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Die Belastung über Eingabe der charakteristischen Lasten: Bei dieser Form der Lasteingabe werden die Lasten getrennt nach ihrer Art eingegeben:
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Hier können Sie die entsprechenden Beanspruchungen als charakt. Lasten aus den einzelnen Lastfällen eingeben. Das Programme untersucht dann alle möglichen (bis zu 74) LFK für den Nachweis der äußeren und inneren Standsicherheit.
Es ist ebenfalls möglich, die Lasten aus einer Stützendatei (Stahl-, Holz- oder Betonstütze) zu übernehmen. Diese automatische Lastübernahme kann optional beim Laden der Fundamentposition automatisch aktualisiert werden, so dass die jeweils aktuellen Werte vorliegen.
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Die Belastung über Eingabe der Lastkollektive: Bei der Eingabe der Lasten über Lastkollektive werden die Bemessungslasten (Designlasten) eingegeben. Es können bis zu 10 Lastkollektive eingegeben werden.
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Die Lasten N, Hx, Hy, Mx und My sowie die Geländeauflast qd sind gammafach einzugeben. Es handelt sich dabei um Lasten, welche das Ergebnis einer Überlagerung auf dem Sicherheitsniveau der DIN 1045-1 bzw. DIN 1055-100 sind. Das Programm untersucht die einzelnen Lastkollektive einmal für die Berechnung der äußeren Standsicherheit (z.B. Bodenpressung) und einmal für die innere Standsicherheit (Bemessung für Biegung, Durchstanzen). Für die äußere Standsicherheit werden die Lasten mit einem Faktor multipliziert, der vom Benutzer vorgegeben wird und auf das Sicherheitsniveau der DIN 1054 führt. Im Allgemeinen wird hier der Wert 0,70 = 1/[(1,35+1,50)x0,50] gewählt.
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Zusätzlich muss für den Nachweis der äußeren Standsicherheit noch der Faktor zur Reduzierung auf das Sicherheitsniveau der DIN 1054 und der Faktor für den Anteil der ständigen Lasten eingegeben werden. Der Wert für den Anteil der ständigen Lasten ist für den Nachweis des Kippens (zul. Exzentrizitäten) unter ständiger Last notwendig. Das Eigengewicht des Fundamentes wird vom Programm auto matisch mit 25,0 kN/m³ berücksichtigt. Um eine schnellere Eingabe zu ermöglichen, gibt es die Möglichkeit, das aktuelle Lastkollektiv zu kopieren.
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Nachweis Kippen Das Programm ermittelt für jedes Lastkollektiv die vorh. Exzentrizitäten. Hierbei wird der Nachweis für die Gesamtlast und die ständigen Lasten separat geführt.
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Nachweis Gleiten
Das Programm ermittelt für jedes Lastkollektiv die vorh. Sicherheit eta gegen ein Gleiten des Fundamentes bei angreifenden H-Lasten. Die minimale Sicherheit eta,min beträgt 1,50
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Nachweis Bodenpressungen
Das Programm ermittelt für jedes Lastkollektiv die vorh. Bodenpressungen (sofern keine unzulässige Ausmitte vorliegt). Dabei werden folgende Werte ermittelt und ausgegeben:
- Pressungen in den 4 Eckpunkten (falls > 0)
- max. Pressung (z.B. Eck- bzw. Kantenpressung)
- mittl. Pressung nach DIN 1054 für Ersatzfläche A’
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Bemessung für Biegung Das Programm führt für das ungünstigste Lastkollektiv die Biegebemessung durch. Dabei kann wahlweise auch die Mindestbewehrung nach DIN 1045-1 berücksichtigt werden. Die Bemessung erfolgt getrennt in x – bzw. y – Richtung. Die Biegebemessung erfolgt auf Grundlage des kd – Verfahrens mit oder ohne Druckbewehrung. Zur Sicherstellung eines duktilen Bauteilverhaltens wird dabei bei der vorliegenden Programmversion die bezogene Druckzonenhöhe x/d auf 0,45 begrenzt.
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Folgende Betone können mit dem Programm erfasst werden: C12/15 ; C16/20 ; C20/25 ; C25/30 ; C30/37 ; C35/45 ; C40/50 ; C45/55 ; C50/60
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Als Bewehrungsstahl wird ein Bst500 (A,B) zugrundegelegt. Der Programmnutzer hat die Möglichkeit, die Bewehrungsverteilung gleichmäßig oder gestaffelt nach Heft 240 DafStb vornehmen zu lassen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Bemessungsmomente wahlweise am Stützenrand oder im Stützenschwerpunkt zu ermitteln und hierfür die Bemessung vorzunehmen. Eine Bemessung am Stützenrand ist bei monolithischem Anschluss Fundament / Stütze üblich. In den an deren Fällen sollte die Bemessung für die ausgerundeten Momente in Stützenmitte erfolgen.
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Bemessung für Durchstanzen Das Programm führt für das ungünstigste Lastkollektiv den Nachweis gegen Durchstanzen durch. Dabei wird die Bewehrung, welche bei der Biegebemessung ermittelt wurde, zugrundegelegt. Das Programm erfasst dabei anhand dergegebenen Geometrie selbst, ob es sich um eine Innen-/ Rand- oder Eckstütze handelt. Der Wert Beta wird dementsprechend mit 1,05 / 1,40 oder 1,50 gesetzt. Die Rundschnitte werden vom Programm selbstständig geführt. Mit dem Programm haben Sie die Möglichkeit, gedrungene Fundamente (häufiger Fall) nach Heft 525 DafStb zu bemessen, da die DIN 1045-1 hierzu keine geeignete Aussage trifft. Es wird empfohlen, diese Option immer zu setzen!
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Hinweis zur Durchstanzbewehrung: Es wird eine lotrechte Durchstanzbewehrung ermittelt (Bügel)! Wenn rein rechnerisch nur eine Reihe Bügel erforderlich ist, dann wird gemäß DIN 1045-1 automatisch eine zweite Reihe im Abstand von 0,75xdm gesetzt, welche als erforderliche Bewehrungsmenge die Mindestbewehrung nach DIN 1045-1 (13.3.2 und 13.3.3) aufweisen muss.
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Screenshots:
Systemeingabe - Abmessungen
Systemeingabe - Bemessungsangaben / Bodenkennwerte
Systemeingabe - Belastungen über Lastkollektive
Belastungen über Einzellastfälle
Belastung aus Stützenposition übernehmen
Zusätzliche Lasten bei Übernahme der Belastung aus Stützenposition
Grafische Kontrolle der Fundament-Geometrie
Vor- und Nachbemerkungen im Positionsausdruck
Bewehrungswahl
Zusätzliche Bewehrung gegen Durchstanzen
Eingabe- / Ausgabewerte zum Export im RTF-Fenster
Druckausgabe
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Beispielausdrucke:
Beispielausdruck Einzelfundament, Belastung über Lastkollektive
Beispielausdruck Einzelfundament, Belastung über Einzellastfälle - Langform
Beispielausdruck Einzelfundament, Belastung über Einzellastfälle - Kurzform
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