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P f e t t e n d a c h - F i r s t g e l e n k
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*) Für dieses Modul ist ein weiteres Programm im Gesamtpaket enthalten, mit dem die Nachweise nach der alten Holzbaunorm [1052 (88)] geführt werden können.
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Mit dem Programm Pfettendach-Firstgelenk 3.0 sind Sie in der Lage, Pfettendächer mit zwei Feldern und wahlweise einem unteren Kragarm (Dachüberstand) zu berechnen / bemessen. Dabei ist keine Firstpfette vorhanden, vielmehr sind die Sparren sind mit einem Gelenk verbunden. Die Bemessung erfolgt nach DIN 1052 (2008). Die Lastannahmen erfolgen nach der neuen DIN 1055 (2003).
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Folgende Nachweise werden geführt :
- Nachweis der Biegespannungen aus Biegung + Normalkraft
- Nachweis der Durchbiegungen
- Nachweis der Sogspitzen im Eck-/Randbereich (wahlweise)
- Ermittlung der Auflagerkräfte aus Wind für alle Anströmrichtungen
Bei den Spannungs - und Durchbiegungsnachweisen werden die Ausnutzungsgrade eta ermittelt, welche stets kleiner oder gleich 1,00 sein müssen.
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Folgende Holzarten können berücksichtigt werden :
- Nadelholz C14 bis C50
- Laubholz D30 bis D70
- Brettschichtholz Gl24h bis Gl36c
- KERTO-S® Träger
- freies Material mit Angabe der Festigkeiten etc. durch Nutzer
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Berechnungsgrundlagen
Mit dem vorliegenden Programm können Pfettendächer mit Firstgelenk und wahlweise unterem Kragarm nach DIN 1052 (2004) bemessen werden.
Mit Hinblick auf die Anforderungen der DIN 1055-4 (Windlasten) kann man zwischen den Dacharten Sattel - und Walmdach wählen. Die minimal zulässige Dachneigung beträgt 5°, da darunter ein Flachdach vorliegt, welches man mit dem Programm Durchlaufsparren 3.0 berechnen kann.
Sämtliche Lasten sind auf die neue DIN 1055 bezogen. So gilt für Schneelasten die DIN 1055-5(2005) und für Windlasten die DIN 1055-4 (2006). Für Eigengewichtslasten und Nutzlasten ist die DIN 1055-3 (2003) maßgebend.
Die Bemessung erfolgt für Biegung + Längskraft an der Stütze und im Feld. Zudem wird die Beschränkung der Durchbiegung überprüft.
Achtung: Sollten z.B. aus Zusatzlasten sehr große Druckkräfte im Sparren auftreten, dann muß ggf. eine zusätzliche Stabilitätsuntersuchung erfolgen. Gleiches gilt für große Querkräfte, da die Schubspannung nicht ermittelt und geprüft wird, was bei normalen Sparren auch nicht gefordert ist.
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Folgende Lastfälle werden erfasst:
- Eigengewicht
- Schneelast
- Windlast
- sonstige Verkehrslast
Die Lastfallüberlagerung erfolgt ausschließlich nach DIN 1052 (2004) und nicht nach DIN 1055-100 (Vereinfachung ohne Berücksichtigung der Psi,2-Werte)!
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Hinweis zu Windlasten:
Das Programm ermittelt eigenständig alle notwendigen cpe-Werte. Der Nutzer hat jedoch die Möglichkeit, für die Bemessung des Sparrens eine feste Größe für die Windlast wk anzugeben. Dann wird für die Bemessung keine Einteilung in Bereiche (F, G und H) vorgenommen.
Man kann auch auswählen, ob bei Sattel-/Walm- oder Pultdächern im Bereich F, G und H die positiven oder negativen Werte für cpe angesetzt werden. Weiterhin kann man festlegen, ob der Bereich F oder der Bereich G von der Traufkante oder von der Hauskante aus angesetzt werden (nur interessant bei Dachüberstand).
Das Programm ermittelt alle Auflagerreaktionen für die Windlastfälle (Anströmung 90° und 180° sowie ggfs. Leeseite). Diese Lagerreaktionen können wahlweise mit ausgedruckt werden.
Der Windstaudruck q kann nach Angabe der notwendigen Werte wie Höhe über Gelände, Windlastzone und ggfs. Geländekategorie vom Programm automatisch ermittelt werden.
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Hinweis zu Schneelasten:
Die Schneelast sk kann nach Angabe der notwendigen Werte wie Höhe über NN und Schneelastzone vom Programm automatisch ermittelt werden.
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Hinweise zur Bemessung:
Die Bemessung erfolgt nach DIN 1052(2004). Hierbei werden die Lastfallkombinationen auch nach der vereinfachenden Regel der DIN 1052(2004) und nicht nach DIN 1055-100 gebildet.
Bei der Bemessung wird der Beiwert k,mod entsprechend berücksichtigt. Beim Nachweis der Durchbiegungen wird der Beiwert k,def mit angesetzt.
Wahlweise kann ein Nachweis gegen Kippen unter Berücksichtigung des Kippbeiwertes km erfolgen. Dies ist jedoch i.A. für Sparren nicht notwendig, da hier eine Kipphalterung durch die Lattung oder Verschalung vorliegt.
Für die Bemessung können weitere Parameter festgelegt werden, Einzelheiten sehen Sie im Programm
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Screenshots:
Startbildschirm beim Pfettendach-Firstgelenk
Bemessungsparameter beim Pfettendach-Firstgelenk
Grundlasten beim Pfettendach-Firstgelenk
Schneelast ermitteln
Schneelast - Liste
Schneelast - Karte
Windlast ermitteln
Windlast - Liste
Windlast - Karte
Windlastflächen - Infografik
Zusatzlasten beim Pfettendach-Firstgelenk
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Beispielausdruck
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