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Das Programm Rissnachweis ist ‘Freeware’ und kann kostenlos im Downloadbereich mit dem Grundpaket heruntergeladen werden.
Mit dem Programm ‘Rissnachweis 2.0’ sind Sie in der Lage, die nach DIN 1045-1 erforderliche Mindestbewehrung in Abhängigkeit von Zwangsursprung, Betongüte, Betondeckung, Betonalter, Stahldurchmesser und Geometrie zu ermitteln. Dabei können die Rissweiten wk = 0,2 mm, wk = 0,3 mm und wk = 0,4 mm berücksichtigt werden, welche in Abhängigkeit von den Expositionsklassen festgelegt werden. Als Betone können erfasst werden: C12/15 bis C50/60. Stabdurchmesser 6 mm bis 28 mm. Als Zwangsart kann mit dem Programm nur der zentrische Zwang erfasst werden. Als Zwangsursprung sind innerer Zwang (z.B. Hydratation) oder äußerer Zwang (anschließende Bauteile) möglich. Beim äußeren Zwang kann zudem noch vorgegeben werden, ob der Zwang im frühen Betonalter oder nach Abschluss der Betonerhärtung auftritt.
Im ersten Schritt werden vom Programm die effektive Betonzugfestigkeit fct,eff und der modifizierte Durchmesser d,mod ermittelt, die dann zur Ermittlung der Stahlspannung dienen. Mit der so gewonnenen Stahlspannung und den Beiwerten k und kc wird dann die erforderliche Bewehrung ermittelt. Die ermittelt Betonzugfestigkeit fct,eff wird auf eine mittlere Spannung fct,m von 3,0 N/mm² bezogen und entsprechend modifiziert.
Bezeichnungen / Symbolik:
h = Bauteilhöhe b = Bauteilbreite ds = Stabdurchmesser C12/15 bis C50/60 = Betongüte wk = zulässige Rissbreite in mm k und kc = Beiwerte zur Ermittlung der Bewehrung fct,m = mittlere Zugfestigkeit des Betons (3,0 N/mm²) fct,eff = effektive Zugfestigkeit des Betons zum Zeitpunkt des Risses