Verantwortung bei Stützenausfall bei Anprall

Verantwortung bei Stützenausfall bei Anprall

Ungelesener Beitragvon B. Funke am Fr 6. Dez 2019, 08:56

Hallo zusammen,

mich würde eure Einschätzung interessieren zur Verantwortlichkeit des Tragwerksplaners, im Falle eines Stützenausfalls aufgrund von Fahrzeuganprall. Angenommen die Stützen werden nicht für diesen Lastfall bemessen, stattdessen in der Statik, als auch im Positionsplan vermerkt, dass entsprechende Anprallvorrichtungen bauseits vorzusehen sind.
Derzeit habe ich 500kN anzusetzen (Gabelstapler), was nicht mit verhältnismäßigem Aufwand funktioniert. Der BH will natürlich lieber einen Anprallschutz vorsehen; doch bin ich damit aus der Verantwortung raus? Schwer zu glauben, dass es so einfach sein soll…. :-o
Wie sind eure Erfahrungen / Einschätzungen?

Danke und Gruß

B. Funke
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Re: Verantwortung bei Stützenausfall bei Anprall

Ungelesener Beitragvon FertigTeilchen am Fr 6. Dez 2019, 09:59

http://www.bks-nrw.de/backstage/bks_vpi ... ril_05.pdf

Wenn denn durch geeignete und dauerhafte bauliche Hindernisse (Anprallschutz) ein Anprall ausgeschlossen werden kann - Muss dieser nicht rechnerisch berücksichtigt werden. Dieser Hinweis Muss dann aber in Statik, Pos.-Plan und Ausführungsplan sichtbar sein - bei Speditionen etc. verfasse ich zusätzlich eine Betriebsvereinbarung, welche vom Betreiber verantwortlich gegen zu zeichnen ist.
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Re: Verantwortung bei Stützenausfall bei Anprall

Ungelesener Beitragvon B. Funke am Fr 6. Dez 2019, 10:43

Hallo Fertigteilchen,

danke für Deine Antwort und Einschätzung der Situation. Den BH nochmals gegenzeichnen zu lassen ist sicherlich elementar. Wer schreibt der bleibt ;)

Gruß B. Funke
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