Schraubenbemessung

Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon Dieter B. aus B. am Do 6. Dez 2018, 11:19

Hallo werte Kollegen,

mittlerweile bereue ich schon, dass ich das Beispiel mit dem U-Profil verwendet habe, denn das war eigtl. nur zur Veranschaulichung gedacht.

Das eigentliche Problem ist für mich der Nachweis der Schrauben bzw. der "Kopfplatte" (b/d/t = 160/50/15 mm) meiner Unterkonstruktion mit dem durchlaufenden Untergurt b/t = 50/15 mm.
Diese Unterkonstruktion dübele ich alle Meter auf der Stb.-Aufkantung fest.
Das klappt mit einer exzentrischen Anordnung der Schrauben... aber alles auf 100 % gerechnet.

Fraglich ist eben nur, was passiert genau in diesem Anschluss? Sind da nicht doch tatsächlich höhere Kräfte aufnehmbar?

BITTE DIE FORMEL ZUR ERMITTLUNG DER GRENZZUGKRAFT DER EDELSTAHL-SCHRAUBE IGNORIEREN. DIE KRAFT STIMMT, DIE FORMEL NICHT!

Geländer_Anschluss.pdf
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Nachweis_Edelstahlschraube-compressed.pdf
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Dieter B. aus B.
 
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon Dieter B. aus B. am Mi 19. Dez 2018, 08:19

Moin, moin,

mein Problem habe ich leider immer noch nicht gelöst.
Gibt es denn keine weiteren Ideen von den Kollegen? :cry:

Beste Grüße
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Dieter B. aus B.
 
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon Th. Behr am Mi 19. Dez 2018, 09:35

Hallo Dieter B.

ich hätte das wie in der pdf dargestellt gemacht. Fußplatte auf ganze U160-Flanschbreite und
dann die Schraube M16 mal maßstäblich eingezeichnet. Meines Erachtens nach passt doch alles.
Und dann in den U160 die zwei Rippen mit t = 8 mm konstruktiv reingeschweißt.
Da wird der Stahlbauer zwar wieder kotzen, aber naja...

CCF_000097.pdf
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Frohe Weihnachten Ihnen noch.

MfG - Thomas Behr
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon FertigTeilchen am Mi 19. Dez 2018, 10:53

.........wirken Holmkräfte in beiden Richtungen.......?!
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon Th. Behr am Mi 19. Dez 2018, 11:04

Ich möchte doch nochmal kurz was los werden ...

Wenn ich die Eingangsskizze von Dieter B. anschauen ist da doch ei Flachstahl als Stütze
orthogonal zum U-Profil vorgesehen. Das würde ja bedeuten das sich die Fußplatte je nach gewählter Dicke
und abhängig davon ob Rippen eingeschweißt sind unter Last auch etwas nach oben biegt. Da wäre dann theoretsch unter
Last etwas Luft zwischen Fußplatte und Oberflansch. Eigentlich könnte man da sdoch schön mit dem T-Stummelverfahren rechnen.

Hab das ehrlich gesagt noch nicht per Hand durchexerziert weil es mir zu kompliziert ist, aber prinzipiell müsste man
da doch die genauen Zugkräfte rauskriegen.

Da hätte man es dann ganz genau. Aber die 2 Stk. M16-8.8 halten das doch locker.
Die Querkraft ist doch auch so gering das beim Lochleibungsnachweis wohl kaum was nennenswertes rauskommt.
Th. Behr
 
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon helmi am Mi 19. Dez 2018, 11:22

.. ich kann Dein aktuelles Problem nicht ganz erkennen...

Du hast laut Deiner Skizze den Hebelarm auf 2 cm gesetzt, was meiner Meinung nach realistisch ist,
und bekommst ein Zd pro Schraube von etwa 31 kN. Den Nachweis führst Du für 2 M12 Schrauben.
Was möchtest Du da jetzt ändern? Oder wo liegt das Problem.
Es ging Dir laut einen Eingangspost ja nur um die Schraubenkräfte.

PS Ich habe seit ein paar Tagen den "Freien Stirnplattenstoß" von pcae und hab das
als "Übungsbeispiel" mal probiert. Da kommen über die FEM-Berechnung noch günstigere
Zugkräfte heraus. Erst wenn man die Platte deutlich dünner macht (dann funktioniert aber die Platte
nicht mehr) kommen die ~ 30kN Zug raus.
Ich kann das Ergebnis hier leider nicht einstellen, die Datei mit den FEM-Plots ist zu groß.
Ich probier es mal über persönliche Nachricht.
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon wernerL am Mi 19. Dez 2018, 11:33

Hallo Dieter B.,
Ihren Skizzen und Berechnungen nach geht es nicht um die Lasteinleitung in ein C-Profil sondern in eine Unterkonstruktion aus Flachstahl auf R-Rohr. Mit C-Fix ermitteln Sie einen Hebelarm von 21 mm (siehe x/y-Position der Druckkraft) und ein max. sigma von 57,9 N/mm². Dafür bräuchte man schon einen SEHR ordentlichen Beton als Befestigungsgrund. Insofern ist es gut, dass in Ihrem Fall Stahl auf Stahl drückt. Die resultierende Druckkraft kann also soweit nach außen rutschen, bis Fließen eintritt. Davon sind wir aber noch ein gutes Stück entfernt. Der obere Anschluss ist daher für mich in Ordnung. Die Verbindung der Kopfpülatte mit dem R-Rohr und der Anschluss an die Betonaufkantung (unter Berücksichtigung der Dreikantleisten bleibt noch nachzuweisen. Hilft das?
Frohe Weihnachten an alle, besonders aber an Herrn Sommer!!
wernerL
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Re: Schraubenbemessung

Ungelesener Beitragvon Dieter B. aus B. am Do 20. Dez 2018, 07:22

Moin wernerL,

vielen Dank für Ihre Ausführungen. Die helfen mir auf jeden Fall auch sehr weiter.

Beste Grüße und eine hoffentlich Statik-freie Weihnachtszeit :D
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Dieter B. aus B.
 
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