Pendelstützen-Verankerung Längsbewehrung

Pendelstützen-Verankerung Längsbewehrung

Ungelesener Beitragvon Roland Schrödl am Di 7. Mai 2019, 12:08

Hallo Forum,
ich habe folgendes Problem. Meine Stütze (Pendelstütze) hat einen hohe Bewehrungsgrad. Deshalb möchte ich nur die Hälfte der Bewehrung weiter ins nächste Geschoß führen. Der Betonnachweis auf Druck funktioniert. Jetzt bin ich vom Prüfer gefragt worden einen Nachweis der Verankerung der Eisen die enden zu führen. Da die Eisen beim Knicken und beim Brandschutz erf. sind. Ich dachte znächst an Fertigteilstützen die nicht eingespannt sind und nur auf Dollen sitzen. Auch da ended die Bewehrung ogne ins Fundament oder in die nächste Ebene zu führen. Ich finde jedoch keine Hinweise wie und welche Nachweise ich da führen muß.
Kann mir da jemand helfen?
Mit freundlichen Grüßen
Roland Schrödl
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Roland Schrödl
 
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Re: Pendelstützen-Verankerung Längsbewehrung

Ungelesener Beitragvon helmi am Di 7. Mai 2019, 13:21

Vielleicht geht es darum:

Es gibt so einen Passus: "Längsstäbe, die keinen Anshcluss aus dem Bauteil haben müssen auf
das Maß der Verankerungslände l,b,rqd enger verbügelt werden.
Mit dem 0,6-fachen Wert des normalen Bügelabstands.
(Hab ich jetzt mal aus: Beer: Bewehren nach... Seite 125)

Etwas ähnliches sollten Sie in der Erläuterung zum EC 2 finden (bei mir Seite 340)
helmi
 
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Re: Pendelstützen-Verankerung Längsbewehrung

Ungelesener Beitragvon Haevernick am Di 7. Mai 2019, 13:54

Also wenn am Stützenfuß die Druckkraft alleine vom Beton aufgenommen werden kann, sehe ich eigentlich kein Erfordernis, die Eisen in der Decke zu verankern. Sie haben das Beispiel der Fertigteilstütze ja schon erwähnt. Die Einspannung der Stützen in die Decken aus Brandschutzgründen ist eine konstruktive Festlegung, wenn Sie das Tabellenverfahren anwenden. So wird die theoretische Knicklänge der Stütze reduziert.
Es steht aber meines Wissens nirgends geschrieben, dass dazu die "gesamte" Stützenbewehrung als Einspannbewehrung erforderlich ist. Wenn 12x 16er Eisen aus der Knickbemessung resultieren und 4x 16er Eisen als Anschluß vom darunterliegenden Geschoß kommen, wäre für mich das Thema der konstr. Einspannung erledigt.
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