Holzbau - Auflagerpressung

Sie haben eine Idee, wie die Software noch besser werden kann.

Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon Th. Dobner am Mo 4. Feb 2019, 15:54

Hallo,

ich sehe das im Prinzip wie Herr Meyer (...danke).
Die bestehenden Programme nicht überfrachten. Stattdessen könnten wir natürlich ein neues Tool (oder 'Nachweis Pressung' erweitern) erstellen, mit dem eine Vielzahl von Sonderfällen überprüft werden könnten. Diese Idee finde ich gar nicht schlecht!
viele Grüße, Thomas Dobner
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Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon sebe87 am Di 5. Feb 2019, 10:06

Guten Tag zusammen,
ich würde mich hier gerne Resi anschließen, die Trägerprogramme in Bezug auf den Pressungsnachweis aufzuwerten! Habe dieses Thema ja auch schon einmal hier angesprochen... Für mich sind entsprechende Auflagernachweise wie sie hier von Resi beschrieben werden eben keine seltenen Sonderfälle! Ich sehe da egtl auch keine großen komplizierten Eingaben die verwirren können. Da gibt es bei Harzer doch auch schon weit umfangreichere Module, die auch funktionieren und hier geht es nur um einen alltäglichen unkomplizierten Pressungsnachweis, der für jeden Bauingenieur/Statiker auch bei Erweiterung des Moduls verständlich und übersichtlich bleibt. Es würde die tägliche Arbeit einfach enorm vereinfachen und beschleunigen, wenn man nicht über mehrere Umwege von Bemerkungen und Zusatznachweisen gehen muss und ein Pressungsnachweis doch schon im Trägerprogramm angeboten wird! Ich fände eine solche Erweiterung jedenfalls sehr gut und würde diese sehr begrüßen.
Man könnte die Grundeinstellung des Pressungsnachweises ja so belassen wie er jetzt ist und nur wenn man auch will kann man etwas ändern bzw anpassen. Somit bleibt es für alle Benutzer egtl beim Alten, nur dass man eben weitere Möglichkeiten hätte für diejenigen die es brauchen. Stichworte: Häkchen/Drop-Down (Übernahme der rechnerischen Balkenbreite >Standard< / freie Eingabe der tatsächlichen Breite / kein Nachweis führen), Bemerkungsfeld, Wegfall der Breitenbegrenzung, Möglichkeit die Breite oder kcr auf Null zu setzen statt der Auflagerlänge (Schubnachweis).
Natürlich akzeptiere ich, wenn das bei Harzer aus Kapazitätsgründen oder weil es viiieeel zu aufwendig wäre, aktuell nicht umgesetzt werden kann... aber die hier angebrachten Gründe, dass das Kollegen verwirren könnte oder das Programm unnötig aufblähen würde, kann ich persönlich nicht nachvollziehen!
In diesem Sinne verbleibe ich hoffnungsvoll und mit besten Wünschen für die Arbeitwoche!
Mit freundlichen Grüßen
S. Betzler
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Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon Th. Dobner am Di 5. Feb 2019, 10:42

vielen Dank für Ihre Beiträge!

Aktuell ist das ja leider alles noch kein Thema. Trotzdem bin ich dankbar für die ausführlichen Beschreibungen hier. Ich werde das mit auf unsere Liste setzen und wir werden dann intern besprechen, wie wir es umsetzen. Danke nochmal!
viele Grüße, Thomas Dobner
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Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon Volkmann-Planung am Mi 6. Feb 2019, 17:53

Liebe Kollegen,

ich fände es viel hilfreicher im Stützenprogramm die Möglichkeit einzubauen mehrere Stiele nebeneinander anzuordnen.
Die Holzrahmenbauer wünschen sich möglichst wenig unterschiedliche Querschnitte und oft ist nur die Auflagerpressung maßgeblich.

LG Jens Volkmann
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Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon Klaus Meyer am Do 7. Feb 2019, 08:07

sebe87 hat geschrieben:Guten Tag zusammen,
... aber die hier angebrachten Gründe, dass das Kollegen verwirren könnte oder das Programm unnötig aufblähen würde, kann ich persönlich nicht nachvollziehen!


Hallo,

Da haben Sie die Gedanken des Vorredners aber nicht richtig durchgelesen:

"Im Holzbau wird oft die direkte Auflagerung per Pressung ausgeführt, aber minestens genauso oft erfolgt der Anschluss eben nicht per direkter Auflagerung sondern eben per Verbindungsmittel (Balkenträger, Schrägverschraubung, Schwalbenschwanz, Schwalbenschwanzverbinder, und viele tausend mehr Möglichkeiten). Hier brauche ich keinen Pressungsnachweis, trotzdem steht er dann im Ausdruck, und dann noch mit der zu geringen Breite und sehr oft steht dann ein Nachweis im Ausdruck der nicht erbracht werden kann und ich muss mühsam händisch im pdf nacharbeiten (-->Anschluss erfolgt per Verbindungsmittel XY).

Wenn das alles in einem Durchlaufträgerprogramm (z.B. 8 Felder) eingegeben werden sollte/könnte und bemessen werden sollte/könnte sehe ich eine sehr HOHE ÜBERFRACHTUNG
des Programmes.

Dann könnte man ja auch gleich die Stützen unter der Pfette im Auflagerbereich bemessen Wahlweise in Holz oder als Stahlstütze mit Angabe der Kopf- und Fußplatten ggf auch noch
einen querverlaufenden Balken als Auflager in Beton,Stahl, Holz ggf Ft-Sturz mit angabe der Auflagerlängen aufr Mauerwerk oder Beton usw. usw.

PS: ich Frage mich nur wie haben wir das früher alles gemacht. Angefangen mit Statik habe ich 1980.

Gruß

Klaus Meyer
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Re: Holzbau - Auflagerpressung

Ungelesener Beitragvon sebe87 am Do 7. Feb 2019, 09:33

Guten Tag Herr Meyer,
Da habe ich wohl den Beitrag von Resi anders verstanden... Ich denke es war nicht so gemeint, dass das "Verbindungsmittel XY" direkt bemessen werden soll, sondern so, dass an beliebigem Auflager der Pressungsnachweis "ausgeschaltet" werden kann und man evtl. über ein Bemerkungsfeld (wie bei der Lasteingabe die letzte Spalte) einen Hinweis zur gewählten Anschlussart mit seperatem Nachweis geben kann. Damit wäre der bereits integrierte Pressungsnachweis um einiges flexibler und in mehr Bemessungssituation auch sinnvoll einsetzbar! Ihre Interpretation, dass hier z.B. direkt ein gewähltes Verbindungsmittel auch gleich bemessen werden soll, sehe ich natürliche auch als zu viel an!
In einem entsprechenden Bemerkungsfeld könnte eben dann auch vermerkt werden, warum man die Auflagerbreite größer als die rechnerische Trägerbreite gewählt hat (wenn die Breitenbegrenzung beim Auflager wegfallen würde ;)


P.S.: Ich glaube Ihnen gerne, dass das früher auch ohne solche Computerprogramme machbar war... und es mit Sicherheit auch heute noch ist! Aber warum sollen wir den Fortschritt und die Entwicklung nicht weiter zu unseren Gunsten nutzen, um uns das Arbeiten zu vereinfachen? Und es geht hier schließlich nicht, um einen hochkomplizierten Rechenvorgang (außer vlt programmiertechnisch), sondern um einen kleinen Nachweis der mal schnell nebenbei mit erledigt werden kann und dabei nachvollziehbar und übersichtlich bleibt...
Mit freundlichen Grüßen
S. Betzler
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