Fußpunkte Pfettendach

Sie haben eine Idee, wie die Software noch besser werden kann.

Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Th. Behr am Mi 23. Mai 2018, 09:36

Hallo Harzer Team.

In den Dachprogrammen sind ja schon Fußpunkte als Kurzbemessung integriert.
Nun ist es in der Praxis speziell bei Pfettendächern so dass die Schwelle aufgedübelt wird.

Könnte man einen Fußpunkt wie in der Skizze dargestellt bei den Pfettendächern mit reinnehmen?

Bemessen müsste folgendes werden:

Sparrennagel bzw. Holzschraube
ggf. die Sparrenpfettenanker

Lastermittlung für Ankerbolzen im Abstand x, wobei man Ankertyp und Abstand selber vorgibt und das dann parallel mit z.B. fischer nachweist.

Bzw. könnte man nicht solche gängigen Anschlussnachweise (Fußpunkte, Mittelpfettenanschlüsse) mal generell als eigene Tool-Linie auslagern?
Wie bei den Holz Anschlüssen.


Danke - Thomas Behr
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Th. Behr
 
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Re: Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Th. Dobner am Mi 23. Mai 2018, 10:12

Hallo Herr Behr,

außerhalb des Forums bekommen wir sehr oft Anfragen dieser Art. Detailnachweise sind eben doch etwas Spezielles; solche Anschlüsse werden wohl von jedem etwas anders gelöst. Vielleicht ist hier der Aufbau einer eigenen Detailsammlung mit einzelnen Nachweisen über Excel, den Harzer-Editor oder VC-Master (Bautext) die beste Lösung.
viele Grüße, Thomas Dobner
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Re: Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Klaus Meyer am Mi 23. Mai 2018, 11:04

Th. Behr hat geschrieben:In den Dachprogrammen sind ja schon Fußpunkte als Kurzbemessung integriert.


Bei den besagten Dachkonstruktionen handelt es sich aber im Wesentlichen um "freitragende Dachkonstruktionen" ohne
Lastabgabe auf Pfetten und Stiele bzw. sind bei denen die Auflagerlasten im Verhältnis zu einem
"normalen" Pfettendach um ein vielfaches größer.
Da lohnt sich schon mal ein genauer Nachweis der Lasteinleitung in den Fußpunkt.

Die Ankerlasten bzw. Verankerungslasten lassen sich bei einem Pfettendach ja ohne großen Aufwand ermitteln
und die Verankerungselemente (Sparrennägen,Sparrenpfettenanker etc.) wohl auch einfach bemessen.

Ein gesondertes Programm dazu herzustellen mit unterschiedlichen Bauteilen,Möglichkeiten der Arten des Anschlusses usw.
würde meiner Ansicht den Rahmen zum Nutzen "sprengen".

Aber nur meine Meinung.

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Re: Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Haevernick am Mi 23. Mai 2018, 13:55

Wie Herr Meyer schon sagt, sind hier die Lasten ja relativ gering. Wenn bei einfachen Bauten der Anschluß zimmermannsgerecht ausgebildet wird, ist auch oft ein Nachweis entbehrlich.

Aber wenn nicht bzw. wenn der Nachweis gefordert wird, gehört der Anschluß Sparren/Pfette ja nun mal zu den häufigsten Anschlüssen. Sicherlich kann man sich eine Kopiervorlage erarbeiten. Aber gerade weil es so grundlegend ist (und die Anfragen ja auch da sind) sollte man das vielleicht doch einmal ins Auge fassen. Schließlich sind ihre Programme ja für Praktiker gedacht und gemacht. Ich denke mit den 3 Hauptvarianten Vollgewindeschrauben/ Sparrenpfettenanker/ Winkel wären 90% der Varianten abgedeckt.

Die vorliegenden Detail-Nachweise gehen ja meist von schrägen Widerlagern aus.
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Re: Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Th. Behr am Mi 23. Mai 2018, 14:47

Danke Herr Haevernick.

Ich seh das nämlich auch einfach von der praktischen Seite.
Es sind ja Standartfälle, nichts außergewöhnliches. Und ich vermute das es
in der gesamten Bundesrepublik zu 90% üblich ist Schwellen einfach aufzudübeln.
Ich rechne die paar Sachen bis jetzt auch immer auf nem extra Blatt und füg das dann bei,
aber das dauert halt und jedes Mal fängt man wieder von vorne an. Warum nicht zwei drei Klicks und der Standartfall
wird eingeblendet und gut ist es ...ähnlich wie bei der Befestigung der Windrispenbänder, da ist es doch auch schön anschaulich.

MfG
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Re: Fußpunkte Pfettendach

Ungelesener Beitragvon Haevernick am Mi 23. Mai 2018, 15:17

... also um das nochmal klarzustellen: Ich meine speziell den Anschluß Sparren/Pfette. Die Verankerung der Schwelle selbst muß dann mit dem Programm des Dübelherstellers geführt werden. Neben den Ankerbolzen gibt es ja auch noch spezielle Betonschrauben als Schwellenanker o. dgl.
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