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F E - P l a t t e n 1 0 4 5 - 1 ( 2 0 0 8)
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*) Für dieses Modul ist ein weiteres Programm im Gesamtpaket enthalten, mit dem die Nachweise nach der alten Betonnorm [1045 (88)] geführt werden können. Die Module nach alter Norm werden jedoch nicht weiter entwickelt. Verbesserungen und Erweiterungen werden ausschließlich in den Programmen nach der jeweils aktuellen Norm durchgeführt.
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Neu ab Version 11/04.1:
- nun mit Zugfederausschaltung
- Rechenzeit optimiert
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Mit dem Programm FE-PLATTEN sind Sie in der Lage, Platten nach der Finite-Elemente-Methode (FEM) gem. DIN 1045-1 (2008) nachzuweisen. die Schnittgrößen, Verformungen und die erforderliche Bewehrung gem. DIN 1045-1 (2008) zu ermitteln. Tragende Bodenplatten können ebenfalls berechnet werden.
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Die Systemeingabe:
Die Systemeingabe erfolgt in fünf Eingabeschritten:
- Grunddaten,
- Netzparameter,
- Aussparungen,
- Dickenbereiche,
- Auflager
Die Aussparungen, Dickenbereiche und Auflager können dabei sowohl numerisch, als auch grafisch eingegeben werden.
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Netzparameter
Nach Eingabe der Geometrie wird die Platte über ein ‘Netz’ in Abschnitte (Teillängen) aufgeteilt. Über diese Teilabschnitte können die Lagen der Wände, Stützen, Aussparungen, Dickenbereiche und Auflager im Grundriss exakt positioniert werden.
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Zwischen den Teillängen können je nach Bedarf eine entsprechende Anzahl an weiteren Elementen eingefügt werden, womit die Feinheit des Netzes und letztlich auch die Genauigkeit der späteren Berechnung festgelegt wird.
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Aussparungen
Über die Aussparungen werden die Konturen und Öffnungen innerhalb der Platte festgelegt . Es werden fünf Möglichkeiten zur Definition von Aussparungen angeboten:
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Dickenbereiche
Neben der Festlegung der Basis-Plattendicke in den Grunddaten können verschiedene Dickenbereiche zwischen 0,01m und 20m innerhalb der Platte definiert werden.
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Auflager
Folgende Auflagerarten können definiert werden:
- Linienlager eingespannt,
- Linienlager gelenkig,
- Symmetrieachse,
- Punktlager gelenkig,
- Punktlager eingespannt
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Die Lasteingabe:
Es können bis zu 20 Lastfälle eingegeben werden. Der Benutzer kann Namen für die Lastfälle vergeben. Jeder Lastfall kann bis zu 100 Lasten enthalten.
Das Eigengewicht wird über die Eingabe des spezifischen Gewichtes berücksichtigt.
Sie können optional festlegen, ob Wind- und Schneelasten partiell ungünstig anzusetzen sind (für Sonderfälle).
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Die Nutzlasten können den Kategorien der DIN zugeordnet werden. Diese sind:
- A, B: Wohn-, Aufenthalts- u. Arbeitsräume,
- C, D: Versammlungs- / Verkaufsräume,
- E: Lagerräume,
- Sonstige veränderliche Einwirkungen.
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Lasten können sowohl numerisch, als auch grafisch eingegeben werden. Sie können die Lasten aus einem Lastfall in einen anderen kopieren und entsprechende Anpassungen vornehmen:
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Zur Überprüfung und Kontrolle der Lasteingaben in den einzelnen Lastfällen stehen zahlreiche grafische Darstellungsarten zur Verfügung. Diese können auch in der Druckausgabe verwendet werden:
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Die Berechnung:
In der Berechnung werden sämtliche Schnittgrößen, Auflagerreaktionen und Durchbiegungen ermittelt. Es stehen drei Varianten für die Berechnung zur Wahl:
- Berechnung der einzelnen Lastfälle,
- Berechnung als Extremierung mit Ermittlung der jeweiligen min-/max-Werte unter Berücksichtigung der Sicherheitsbeiwerte.
- Berechnung von Lastfallkollektiven.
Bei der Berechnung von Lastfallkollektiven können Sie selbst wählen, welche Lastfälle Sie mit welchen Gamma- und Psi-Werten in einem Kollektiv miteinander kombinieren möchten. Sie können mehrere Lastfallkollektive in einem Berechnungsgang anlegen.
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Das Programm bietet somit größtmögliche Flexibilität, und Orientierung am neuen Sicherheits-und Lastkonzept. Auch die außergewöhnliche Lasfallkombination mit 2,3-fachem Schnee in der norddeutschen Tiefebene ist so leicht abzudecken.
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Die Bemessung:
Die Bemessung erfolgt nach DIN 1045-1 (2008). Es können folgende Betone berücksichtigt werden:
Normalbeton: C12/15 ; C16/20 ; C20/25 ; C25/30 ; C30/37 ; C35/45 ; C40/50 ; C45/55 ; C50/60
Leichtbeton: LC12/13 ; LC16/18 ; LC20/22 ; LC25/28 ; LC30/33 ; LC35/38 ; LC40/44 ; LC45/50 ; LC50/55
Als Betonstahl ist Bst 500 vorgegeben.
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Bei Wahl eines Leichtbetons kann die Trockenrohdichte mit angegeben werden
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Die Ausgabe:
Das FE-Programm bietet zahlreiche Ausgabemöglichkeiten. Neben der numerischen Ausgabe werden auch aussagekräftige Grafiken geliefert. Sehen Sie hier einige Beispiele:
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Auflagerreaktionen
Bei der Berechnung der Auflager-reaktionen werden die in Finite - Elemente - Berechnungen typischen Spitzen an den Auflagerenden exakt ermittelt und können grafisch dargestellt werden. Das Programm ermittelt die für die Weiterleitung sinnvolle Gleichstreckenlast automatisch.
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Videotutorial:
Aufgrund der Komplexität des Programms und um Ihnen den Einstieg in die Praxis etwas zu erleichtern, haben wir Ein Videotutorial zu unserem FE-Programm erstellt. Schritt für Schritt zeigen wir Ihnen an einem Praxisbeispiel die Arbeit mit dem Programm.
Link zum Video-Tutorial des Programms FE-Platte
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Aufgrund der zahlreichen Abbildungen in der Programmbeschreibung und unseres Video-Tutorials haben wir auf weitere Screenshots verzichtet. Sollten Sie ein Screenshot eines bestimmten Bereiches wünschen, stellen wir dies gerne in unserem Forum zur Verfügung.
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Anmerkung zu den Beispielausdrucken: Bei den Ausdrucken handelt es sich um stark reduzierte Ausgaben der für die Praxis üblichen Werte und Grafiken. Das Programm bietet wesentlich komplexere Ausdrucke mit sämtlichen Schnittgrößen der einzelnen Lastfälle und weitere Grafiken. Zu Beginn der Ausdrucke sind einige Zeichnungen und Skizzen, die der Erläuterung dienen und nicht mit der Harzer-Statik-Software erstellt wurden.
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